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Theatertherapie
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Theatertherapie |
1. Therapeutisches Theater |
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| Theatertherapie ist eine integrative,erlebnisorientierte
Therapieform. Soziale, emotionale und kognitive Erfahrungen werden integriert
und unmittelbar in Handlungskonsequenzen umgesetzt. Dabei wird die Bühne als Ort des Probehandelns genutzt. Aktivierende und emotionsfördernde Methoden und Techniken des Theaters, der Gruppendynamik, des psychodynamischen Rollenspiels, des Psychodramas so wie systemische Sichtweisen werden als Diagnose - und Entwicklungsinstrument angewandt. Im Zentrum meiner theatertherapeutischen Arbeit steht die Aktivierung der Handlungs- und Ausdrucksfähigkeit, die bewusstere Wahrnehmung und das Verstehen von Emotionen sowie die Förderung der Kontaktaufnahme und Beziehungsgestaltung. Begriffe wie "Szene", "Rolle", "Inszenierung", "Regie", "psychophysische Techniken" werden auf komplexe soziale Situationen übertragen und auf der Bühne real (im SKT) oder verfremdet (im therapeutischen Theater) dargestellt. Es gibt immer ein Publikum (Mitpatienten und Therapeutin), welches die Aufgabe hat Rückmeldung über ihre individuelle Wahrnehmung zu geben. Hierbei hat der Darsteller die Möglichkeit zu überprüfen, ob das, was er zeigen wollte auch beim Zuschauer angekommen ist. So entsteht ein lebendiger Austausch zwischen Darstellern und Publikum. Im Laufe der 13 Jahre in der psychiatrischen Tagesklinik habe ich im
Rahmen von Theatertherapie |
Das Konzept habe ich entwickelt für Menschen mit Persönlichkeitsstörungen
deren hauptsächliches Ziel die Verbesserung ihrer Beziehungsgestaltung
ist. Therapeutisches Theater eröffnet die Möglichkeit die sinnliche Wahrnehmungs- und Empfindungsfähigkeit sowie die emotionale Erlebnis- und Ausdrucksfähigkeit zu entwickeln und zu differenzieren und Spielfreude zu erleben. Zur Entwicklung von Spielfreude finden zu Beginn zunächst Gruppenübungen statt. Hat sich in der Gruppe Vertrauen hergestellt wird in Kleingruppen, Paaren und Solodarstellungen gearbeitet. Die Patienten üben sich in sozialer Wahrnehmung und der Fähigkeit mit anderen Menschen in Beziehung zu treten, mit ihnen zu kommunizieren und umzugehen. So haben Sie die Möglichkeit das eigene Tun nicht nur für sich sondern auch als Teil eines Beziehungs- geschehens verstehen zu lernen. Die introspektive Fähigkeit wird gefördert, indem sich der Patient im eigenen Spiel erkennt, darüber reflektiert und seine Erfahrung mitteilt. Durch die Externalisierung von Konflikten erfährt der Patient einen Schutz vor der Preisgabe seiner biographischen Identität, welcher sich angstmindernd auswirkt. Trotzdem kann er sich durch das Handeln in einer Rolle im Rahmen einer Szene oder Inszenierung sozial verständlich machen. |
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2. Soziales Kompetenztraining |
3. Emotionstraining |
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| Dieses Gruppentraining habe ich für Menschen
in psychischen Krisen entwickelt deren Hauptziel die Wiederherstellung
von Arbeitsfähigkeit ist. Szenische Rekonstruktionen von Lebenssituationen ( privat und beruflich) stehen im Mittelpunkt. Das psychodynamische Rollenspiel trägt zur Verbesserung der Selbst- und Fremdwahrnehmung bei und eröffnet alternative Handlungsmöglichkeiten. Inhaltliche Schwerpunkte sind:
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Das Konzept haben wir im Rahmen eines Forschungsprojektes entwickelt
und durchgeführt. |
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Entwicklungsprozesse
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